RFID Etikettendrucker - Platzierung von RFID Chips

RFID Etikettendrucker - Platzierung von RFID Chips
Immer wieder bekommen wir die Frage, wie die Chips in Etiketten platziert werden müssen, wenn diese mit einem Zebra RFID Etikettendrucker bedruckt werden sollen und wie das geht. Daher möchten wir heute mal auf die UHF RFID Etikettendrucker von Zebra kurz eingehen. Zunächst einmal muss man unterscheiden zwischen den Desktop Druckern wie dem ZD-500R und den Industriedruckern wie dem Zebra 110Xi. (Eine Übersicht findest du hier: https://www.karley.de/rfid_technik/rfid_etikettendrucker) Bei den Desktop Druckern muss sich der Chip in der Mitte des Etiketts befinden, damit er ordentlich beschrieben wird und auch die Daten auf dem Chip gelesen werden können. Bei den kleineren Desktopdruckern ist einfach auch eine günstigere Antenne für den RFID / LESER/ SCHREIBER integriert, die nur mit geringem Abstand funktioniert. Auch hat der Zebra ZD-500R eine andere Zufuhr der Etiketten, die diese immer in die Mitte zentriert. Der Sensor kann auch nicht verschoben werden. Achte daher unbedingt darauf bei einer Bestellung von RFID UHF Etiketten, oder frag uns als Zebra Partner nach original Zebra UHF RFID Etiketten, die garantiert für den ZD500R geeignet sind. Bei den größeren Industrie-Druckern wie dem Zebra 110Xi4 mit UHF RFID Antenne hat man ganze Segmente. In gewissem Rahmen kann also das Etikett nach Links oder Rechts verschoben werden und wird von einem anderen Segment der Antenne erfasst. Damit ist die Positionierung nicht so sehr reglementiert, aber natürlich auch weiterhin wichtig.

Wie kann ich die RFID Informationen auslesen und dann aufdrucken?

Häufig möchten Kunden z.B. die Seriennummer oder Teile der Seriennummer des Chips nutzen, um eine Produktseriennummer in einen aufzudruckenden Barcode einzufügen oder diese für die Verschlüsselung von Daten nutzen. Des Weiteren sollen noch zusätzliche Informationen in den Chip geschrieben werden. Dazu muss zunächst die Seriennummer ausgelesen werden. Wichtig zu wissen ist daher, dass du dazu eine gute Software benötigst. Denkbar ist das Zebra Studio Pro - oder Nicelabel und Bartender in den Enterprise Versionen, damit RFID Chips ausgelesen werden können. Dazu ist es wichtig, dass auch dann noch die ISO bzw. der Chiptyp festgelegt wird, denn die Software muss schließlich den Chiptyp ebenfalls unterstützen - genau so wie der in die Zebra Drucker integrierte RFID Leser / Schreiber! Nur wenn alle diese Parameter übereinstimmen, ist es überhaupt möglich, diese Daten zu lesen und zu schreiben. Dieses Vorgehen gilt übrigens für alle RFID Drucker und auch Leser/Schreiber. Wenn du unsicher bist, empfehlen wir immer, mit uns ein Projekt zu eröffnen, in dem wir alle Parameter erfassen und so die Systeme abgleichen. Zwar können wir diesen Service nicht kostenlos bieten, aber erfahrungsgemäß erspart das unseren Kunden viel Ärger im Nachgang. Die Zebra Drucker erfassen grundsätzlich die RFID Informationen (wie z.B. Seriennummer) bevor die Chips beschrieben werden.  Sollte einmal ein Chip defekt sein, so wird er erst gar nicht bedruckt und du kannst diesen aussondern. Wenn die Antennen falsch positioniert sind, oder falsche Chiptypen bestellt wurden, die nicht für den Drucker oder die Software geeignet sind, bedruckt der Zebra Drucker (je nach Software) daher die Etiketten nicht und Kunden wundern sich, warum es nicht geht - jetzt weißt du warum: Es wird erst versucht den Chip zu lesen und zu beschreiben - erst dann kommt es zum Druck! Solltest du noch weitere Fragen zum Thema RFID Etikettendrucker haben, freuen wir uns jederzeit über deinen Kontakt.